Mittwoch, 22. September 2010

ich atme tief durch, schließe die augen, der duft des kommendes herbstes liegt in der luft und der wind durchstreift mein haar. die vögel zwitschern leise aber klar, die letzten sommerstrahlen dieses sommers prickeln auf meiner haut und ich fühle mich zum ersten mal wieder wohl. zum ersten mal, nach dieser langen zeit, voller trauer und schmerz. es ist, als hätte ich mich wiedergefunden. die ganze zeit habe ich mich allein gefühlt, niemand verstande mich, niemand war für mich da. doch ich irrte mich; alle sind sie für mich da, sie standen die ganze zeit hinter mir, um mich aufzufangen. und ich weiß gar nicht, wie sehr ich ihnen nur danken kann - meinen liebsten menschen auf der welt. sie bringen mich zum lachen, wenn ich das bedürfniss habe. sie halten mich fest, wenn ich in die falsche richtung laufe. und sie muntern mich auf, wenn etwas passiert. das sind die freuden meines lebens!
ich brauche sie, genauso, wie sie mich brauchen. gut, dass ich jetzt weiß, was ich habe.

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